Die Integrative Lerntherapie ist eine spezialisierte Behandlungsform, die weit über die Vermittlung von Lernstoff hinausgeht. Sie ist die Antwort auf komplexe Lern- und Entwicklungsstörungen sowie deren psychische Folgen.
Multimodaler Ansatz: Verknüpfung von Fachdidaktik (LRS/Dyskalkulie) mit pädagogisch-psychologischen und körperorientierten Interventionen.
Individuelle Diagnostik: Therapieplanung auf Basis wissenschaftlicher Erhebungen, die nicht nur Defizite, sondern auch Ressourcen und die neurologische Reife berücksichtigt.
Beziehungsarbeit: Der therapeutische Dialog in der Einzelsitzung schafft die notwendige emotionale Sicherheit für Veränderungsprozesse.
Ganzheitliche Entwicklung: Fokus auf die Nachreifung basaler Fertigkeiten (Wahrnehmung, Motorik, Impulskontrolle) als Fundament für schulisches Lernen.
Psychische Stabilisierung: Gezielter Abbau von Lernblockaden, Versagensängsten und depressiven Verstimmungen infolge von Überforderung.
Sicherung der Teilhabe: Primäres Ziel ist die Wiederherstellung der gesellschaftlichen und schulischen Integrationsfähigkeit gemäß § 35a SGB VIII.
Ressourcenorientierung: Statt Defizitorientierung steht die Stärkung des Selbstwertgefühls und der Eigenmotivation im Vordergrund.